Analytik von Asbestproben und
Raumluftmessungen
Für die Analyse von Materialproben und Filtern von Raumluftmessungen wird das rasterelektronenmikroskopische Verfahren angewendet.
Beim rasterelektronenmikroskopischen Verfahren (REM) wird die auf einem Probenhalter vorbereitete und mit Goldbesputterung leitfähig gemachte Probe im Vakuum von einem Elektronenstrahl abgerastert.
Beim Auftreffen des Elektronenstrahls auf der Probe werden Elektronen freigesetzt. Die Elektronen werden über technische Einrichtungen in ein Bild umgewandelt. Zur Analyse der Elementzusammensetzung
wird die energiedispersive Röntgenmikroanalyse (EDXA) eingesetzt. Mit diesem System kann anhand der charakteristische Röntgenstrahlung aus der Probe festgestellt werden, welche Elemente in einer Faser
vorhanden sind. Die einzelnen Asbestarten weisen typische Spektren auf, so dass man einzelne Asbestarten unterscheiden kann. Hier ist auch nur eine qualitative Bestimmung des Asbestgehalts möglich.
Die Analysen sollten durch Elementspektrendiagramme dokumentiert werden. Die analysierten Asbestproben sollen mindestens 6 Monate aufbewahrt werden.
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